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die Corona-Krise trifft den Mittelstand in Deutschland mit voller Wucht: Fast 60 Prozent der rund 3,8 Millionen Mittelständler verzeichnen laut einer Umfrage der Förderbank KfW im März einen Umsatzrückgang um mehr als die Hälfte: In Summe rund 75 Milliarden Euro. Die Bundesregierung rechnet inzwischen für dieses Jahr mit einem Rückgang des BIP um 6 Prozent.

Zur Verhinderung einer langfristigen Rezession haben Bund und Land den größten Schutzschirm in der Geschichte des Landes und zahlreiche Soforthilfe-Programme für die Wirtschaft aufgestellt. Aber auch die Unternehmen ergeben sich nicht kampflos ihrem Schicksal: Nachdem die Organisation auf Krisenmodus umgestellt, die Liquidität gesichert und viele Mitarbeiter inzwischen im Homeoffice arbeiten, werden jetzt immer mehr Prozesse und Projekte agil und digital angeboten und bearbeitet. Auch wir bieten unsere Dienstleistungen in der Förder- und Innovationsberatung digital an. Einen Überblick finden Sie wie immer auf unserer Website www.zenit.de.

Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt für Digitalisierungs- und Innovationsprojekte. Das neue Forschungszulagengesetz bietet dazu einen optimalen Rahmen. Über 420 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Wirtschaftsförderer verfolgten deshalb am 28. April den ZENIT-Livestream zum Thema. Gern kommen wir auch mit Ihnen über konkrete Forschungs- und Entwicklungsprojekte ins Gespräch, die sie noch in diesem Jahr bearbeiten und mit der Steuererklärung 2020 geltend machen können. Melden Sie sich bei unseren Förder- und Innovationsberatern telefonisch unter 0208 – 30004 -39 oder per E-Mail unter forschungsfoerderung@zenit.de.

Nutzen Sie die Krise als Chance! Weitere Informationen und Angebote finden Sie dazu wieder in unserem heutigen Newsletter.

 
Jürgen Schnitzmeier
Geschäftsführer
 
 
Dr. Karsten W. Lemke
Geschäftsführer
 
 
 
Exklusiv: News für Mitglieder
 
 

EXKLUSIV
Digitaler Erfahrungsaustausch zum Thema Corona-Auswirkungen
 
 
Wie gehen Sie als Unternehmer mit den Corona-bedingten Herausforderungen um? Was klappt gut, was schlecht im alltäglichen Krisenmanagement? Welche neuen digitalen Kommunikationstools probieren Sie aus und welche bewähren sich? Wie klappt Führung und Zusammenarbeit im Team mit allen Mitarbeiter*innen im Homeoffice? Aber auch: Welche Chancen ergeben sich in der Krise für Innovationen und welche Fördermöglichkeiten bieten sich dafür an? Fragen, die wir mit Ihnen als Netzwerkmitglieder gerne in einem digitalen Erfahrungsaustausch am 14. sowie am 18. Mai diskutieren wollen. Moderatoren sind ZENIT-Geschäftsführer Jürgen Schnitzmeier und Technologieberater Michael Nolden.

 
 
Innovationen
 
 

INNOVATIONEN
Gesucht: NRWs innovativste Unternehmen
 
 
Digitalisierung, Globalisierung, Fachkräftemangel und jetzt auch noch Corona: Innovative Unternehmen wachsen mit ihren Herausforderungen. Der Wettbewerb „NRW – Wirtschaft im Wandel“ sucht bis zum 17. Mai die Leuchttürme des industriellen Wandels in Nordrhein-Westfalen. Mit der Auszeichnung werden Unternehmen gewürdigt, die dem Transformationsprozess NRWs mit Mut begegnen und auf die aktuellen Herausforderungen mit innovativen Ansätzen und Konzepten reagieren. Der Wettbewerb, der bereits zum vierten Mal stattfindet, wird von „Deutschland – Land der Ideen“ gemeinsam mit der Rheinischen Post und dem Bonner General-Anzeiger durchgeführt. Schirmherr ist NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart.

 
 
Technologieberatung
 
 

TECHNOLOGIEBERATUNG
Klimaschonende Produktionsprozesse: HTS-Technologie seit zehn Jahren im industriellen Einsatz
 
 
Hochtemperatursupraleiter sind ein Schlüssel zu mehr Energieeffizienz in der metallverarbeitenden Industrie. Bis zu hundertmal mehr Strom als ein vergleichbarer klassischer Kupferdraht können sie nahezu verlustfrei übertragen. Schon vor über zehn Jahren erkannte das Netzwerk ZENIT e.V.-Mitglied Bültmann aus Neuenrade das Potenzial dieser Technik und entwickelte mit finanzieller Hilfe der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) einen Magnetheizer auf Basis der Supraleiter-Technologie. Dieser kam weltweit erstmalig in der Mindener Weseralu GmbH & Co. KG zum Einsatz, half dabei die Produktion zu steigern und gleichzeitig Energie einzusparen. Nun entwickelt Bültmann einen Magnetheizer mit neuester Supraleiter-Technologie, um in dem allgemeinen Streben der Industrie nach Energieeffizienz und Klimaschutz einen wichtigen Beitrag zu leisten.

 
 
Internationa­lisierung
 
 

INTERNATIONALISIERUNG
Grenzenlos: Individuelle, digitale Kurzschulungen zur Orientierung beim Thema Verzollung
 
 
Auch wenn sie wegen der Corona-Krise in den Hintergrund gerückt sind, gibt es in diesem Jahr noch andere, für Unternehmen wichtige Themen. Dazu gehören eine Reihe von Veränderungen im Bereich Zoll und Export. So wurden die Präferenzabkommen mit Japan und Singapur erfolgreich umgesetzt und ein Abkommen mit Vietnam soll im Frühsommer 2020 folgen. Von großer Bedeutung sind neben den Auswirkungen des BREXIT auch die neuen, weltweit anerkannten Bedingungen für die standardisierte Abwicklung von internationalen Liefergeschäften, den Incoterms®-Regeln 2020. Und natürlich gilt es darüber hinaus, die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf den Zoll zu berücksichtigen. Zu all dem bietet das NRW.Europa-Internationalisierungsteam bei ZENIT Mitte Juni kostenfreie Kurzschulungen an.

 
 
Fördermittel
 
 

FÖRDERMITTEL
Was kommt nach dem Shutdown? Steuerliche Förderung von Zukunftsprojekten unterstützt auch den Mittelstand
 
 
In jeder Krise steckt auch eine Chance heißt es. Dass dies mehr als Theorie ist, belegen allein die in den letzten zwei Monaten angestoßenen Digitalisierungsprozesse, mit denen Unternehmen auf die Corona-Herausforderungen reagiert haben. Gerade in Zeiten, in denen das Tagesgeschäft nicht so läuft wie gewohnt, lohnt sich für innovative, forschungstreibende Unternehmen jetzt die Beschäftigung mit den Themen industrielle Forschung und experimentelle Entwicklung und deren steuerliche Förderung. Begünstigt wird diese durch ein seit Anfang des Jahres geltendes Gesetz. Mit dem Forschungszulagengesetz (FZulG) fördert der Bund Unternehmen, die in Forschung und Entwicklung und damit themenoffene Innovationsprojekte investieren.

 
 
Best Practice
 
 

BEST PRACTICE
Erfolg mit digitalem Zwilling in Europa
 
 
Digitalisierung ist ein Schlüssel, um im internationalen Wettbewerb die Nase vorn zu haben. Um hierfür neue Lösungen zu entwickeln, nutzte das südkoreanische Unternehmen Clad Korea die Angebote des Enterprise Europe Network. Auf der Suche nach einem geeigneten Partner brachte das NRW.Europa-Team bei ZENIT das junge innovative Unternehmen DigitalTwin Technology GmbH, kurz: DTT, aus Köln ins Spiel und legte damit den Grundstein für eine zukünftige Zusammenarbeit.

 
 
Vernetzt
 
 

VERNETZT
Europäische MINT-Förderung: zdi goes Europe
 
 
Nicht nur in Nordrhein-Westfalen ist die MINT-Nachwuchsförderung ein sehr großes Thema: Auch europaweit machen sich Expert*innen Gedanken darüber, wie heute und in Zukunft MINT-Nachwuchs gewonnen werden kann. Die Gemeinschaftsoffensive Zukunft durch Innovation.NRW, zdi, macht das seit 15 Jahren und wird nun im Rahmen eines EU-Projektes auch international aktiv. Die zdi-Landesgeschäftsstelle aus Matrix GmbH & Co. KG und ZENIT sowie 16 weitere Partner*innen aus neun Ländern beteiligen sich an dem Erasmus+ Projekt „Forward Looking Cooperation“.

 
 
Vorgestellt
 
 

VORGESTELLT
Regionalfernsehen, Medientraining, Imagefilme und Livestreams: STUDIO 47 bietet breite Angebotspalette auch für Unternehmen
 
 
Pioniergeist und Hartnäckigkeit zahlen sich aus. Als Sascha Devigne, Chefredakteur des in Duisburg ansässigen Fernsehsenders 2006 mit einem regionalen TV-Angebot für das westliche Ruhrgebiet und den Niederrhein auf Sendung ging, war er der erste in Nordrhein-Westfalen. Heute ist er der einzig verbliebene private Regional-TV-Anbieter, was nicht nur am vielseitigen Programm, sondern auch an den spezifischen Angeboten liegt, die sich gezielt an Unternehmen und Verbände richten.

 
 
Zahl des Monats
 
 
3,5 Milliarden Euro
 

Hunderttausende Kleinbetriebe, Freiberufler und Soloselbstständige in Nordrhein-Westfalen haben mehr als 3,5 Milliarden Euro an Unterstützung erhalten, damit sie gut durch die Krise kommen. Diese Bilanz zog Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart einen Monat nach dem Start der NRW-Soforthilfe. Allein in den vergangenen Tagen (Stand 27. April) kamen 39.000 Anträge in zwei Tranchen im Umfang von mehr als 400 Millionen Euro zur Auszahlung.
Unter dem Strich haben mehr als 80 Prozent der Antragsteller, die einen Antrag mit eindeutiger Steuer-Nummer eingereicht haben, ihr Geld erhalten.

Quelle: MWIDE


 
 
rund 1 Millarde Euro
 

Bund und Länder haben sich auf weitere Entlastungsmaßnahmen für von der Corona-Krise betroffene Unternehmen geeinigt. Unter anderem auf NRW-Initiative wurde ein vereinfachtes Verfahren für einen vorgezogenen Verlustrücktrag beschlossen. Mit dieser Maßnahme soll die Unternehmensliquidität gerade für kleine und mittlere Unternehmen sowie Selbstständige im Handel, in der Kultur oder im Gastronomiebereich kurzfristig verbessert werden. „Mit diesem Schritt ergänzen wir das bereits bestehende umfassende Maßnahmenpaket von Bund und Ländern um eine weitere Komponente. Dies bedeutet einen weiteren kurzfristig zur Verfügung stehenden Liquiditätsvorteil von rund einer Milliarde Euro für unsere Unternehmen“, erläuterte Finanzminister Lutz Lienenkämper die Entlastungswirkung.

Quelle: Staatskanzelei NRW


 
 
Informiert
 
 
 
Digitalisierung im Lebensmittelsektor
 
Ab sofort ist der Call für die Beantragung von Innovationsgutscheinen im Projekt S3Food geöffnet. Fördermöglichkeiten gibt es für die Umsetzung von Projekten, die in die Kategorien Sensoren für die Echtzeitüberwachung, Sensorintegration, intelligentes Datenmanagement oder Konnektivität fallen und eine spezifische Herausforderung der Lebensmittelverarbeitung betreffen. Das dreijährige EU-Projekt hat ein Volumen von insgesamt 5 Millionen Euro. Gefördert werden innovative, smarte Lösungen von kleinen und mittleren Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft mit bis zu 60.000 Euro zu 100 Prozent.

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Wirtschaft trifft Maker- und FabLab-Szene
 
Kleinen und mittleren Unternehmen fehlt häufig das nötige Equipment, um neue Ideen kostengünstig auszuprobieren und gegebenenfalls weiterzuentwickeln. Aber sie können die Maker- und FabLab-Szene nutzen, wo viele Kreative innovative Ideen in die Praxis umsetzen. Beim Matching der Akteure hilft das Horizon 2020-Projektes iPRODUCE, in das neben vielen anderen Partnern wie dem MakerSpace Bonn und dem Fraunhofer Institut für angewandte Informationstechnik auch ZENIT eingebunden ist. Eine bis zum 15. Mai geöffnete Umfrage soll dazu beitragen, die angedachte Plattform möglichst nutzerorientiert zu gestalten.

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Gesucht: innovative Data-Start-ups
 
Die Gründerallianz Ruhr sucht innovative Start-ups aus aller Welt, die in Kooperation mit Unternehmen aus der Metropole Ruhr Lösungsansätze für smarte Datennutzung erarbeiten. Ihre Ideen präsentieren sie im Rahmen eines Wettbewerbs, den der Data Hub Ruhr der Gründerallianz bereits zum dritten Mal ausrichtet. Teilnehmende Start-ups erhalten die Chance auf bis zu 20.000 Euro Preisgeld sowie eine dreimonatige Kooperation mit dem Partner aus dem Ruhrgebiet. Bewerbungen sind bis zum 8. Mai möglich.

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Unternehmen aus Estland suchen Partner in NRW
 
Acht mittelständische Unternehmen aus den Branchen Metallverarbeitung, Maschinenbau und Produktionsautomatisierung werden im Herbst zu Gast bei ZENIT sein. Wer Interesse an möglichen Kooperationen mit den estnischen Unternehmen hat, um auch im Baltikum Präsenz zu zeigen, ist herzlich eingeladen, diese in persönlichen Gesprächen kennenzulernen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Wegen der Corona-Krise wurde der Termin vom Frühjahr auf den 27. Oktober 2020 verlegt.

Kontakt: Johannes Böhmer
 
 
Veranstaltungen & Termine
 
 
 
ONLINEANGEBOT
 
Webinar New Work, Digitalisierung und Innovationsmanagement
06. und 07. Mai 2020
online
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mögliche Zusammenarbeit in Forschungs- und Entwicklungsprojekten in den Bereichen Gesundheit, Bio-, Medizin- und Agrotechnologie
 
Matchmaking Event Eurostars Life Sciences
27. Mai 2020
online
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Individuelle Beratung
 
NRW.Europa-Fördersprechtag
28. Mai 2020
via Telefon oder online über MS Teams
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Virtuelle, internationale Konferenz zum Thema biobasierte Innovationen
 
Biobased Economy Conference
05. Juni 2020
online
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Hier finden Sie alle weiteren Veranstaltungen.
 
 

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45470 Mülheim an der Ruhr
Deutschland

Geschäftsführung: Dr. Karsten W. Lemke, Jürgen Schnitzmeier
Redaktion: Anja Waschkau

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